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FOS ebnet Weg zur Gesundheitskarriere

Neuer Zweig "Gesundheit" ab Schuljahr 2018/19 an der FOS/BOS in Bad Neustadt. 

250 Unternehmen im Gesundheitssektor bieten in den Landkreisen Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld Arbeitsplätze. Das Rhönklinikum oder die Kliniken Heiligenfeld sind gar Top-Unternehmen in Deutschland. 20 Prozent der Arbeitsplätze im Gebiet Rhön-Saale sind gar in der Gesundheitsbranche zu finden. Wer diesen Berufsweg einmal einschlagen will, kann damit ab nächstem Jahr schon in der Schule beginnen.

Passend zur Region

Die FOS/BOS in Bad Neustadt wird ab dem nächsten Schuljahr den neuen Zweig „Gesundheit“ anbieten. Der schulische Schwerpunkt soll die Voraussetzungen schaffen für einen Beruf oder ein Studium in der Gesundheits- und Pflegebranche. Nicht nur an der Schule selbst, sondern auch in den Landratsämtern in Bad Neustadt und Bad Kissingen freut man sich mächtig über das neue Angebot. „Es passt wie angegossen in unsere Region“, formulierte es Landrat Thomas Habermann bei einem Pressegespräch, der dabei von seinem Bad Kissinger Kollegen Alfred Schrenk Unterstützung erhielt. Nicht nur bei Themenfeldern wie der Telemedizin arbeiten die Kreise seit Jahren erfolgreich zusammen.

Fachkräfte gesucht

Der Schulzweig ist für Schülerinnen und Schüler geeignet, die in Berufe streben wie Ergotherapeuten, Pfleger oder in ein Studium wie Pflegemanagement oder Gesundheitswissenschaften. Das sind auch die Fachkräfte, die man in den Betrieben der Region weiter sucht. Kein Wunder, dass neben den Landratsämtern auch die Branchengrößen Rhön-Klinikum und Kliniken Heiligenfeld in Bad Kissingen den neuen Schulzweig begrüßen. „Wir sind mit Feuer und Flamme dabei“, formulierte es Toni Hauck vom Heiligenfeld-Management bei dem Pressegespräch. Gesundheit und Pflege seien ein überragender Wirtschaftsfaktor der Region, das neue Schulangebot also ein Teil der Wirtschaftsförderung. „Es ist gut, wenn die Bedeutung unserer Branche noch stärker ins Bewusstsein der Eltern rückt“, ergänzte er.

Branchengrößen unterstützen Projekt

Schüler könnten frühzeitig erfahren, welche tollen Berufe es hier gebe. Auch Jochen Bocklet von der Rhönklinikum-Geschäftsleitung freut sich über den neuen Schulzweig an der Saale. „Der Bedarf an Fachkräften wird steigen, die demografische Entwicklung ist nicht aufzuhalten“, so der Manager. Neue medizinische Verfahren verlangten auch gutes Personal. „Das ist eine notwendige Ergänzung unseres schulischen Angebotes“, freut sich Schulleiter Ralf Kaminski. So könnten gut vorgebildete Schüler in eine hoch qualifizierte Ausbildung gehen. „Und es ist bekannt, dass FOS/BOSler häufiger in ihrer Region bleiben als andere“, ergänzt Kaminski. Insofern habe der neue Gesundheitszweig auch einen strukturpolitischen Aspekt.

Vielfältige Einblicke

Die Schüler erhalten in einem Schwerpunkt Einblicke in Gesundheitswissenschaften, in Pflege, in Laborarbeit oder Ernährungswissenschaften. Außerdem sind Biologie und Kommunikation ein Schwerpunkt, schließlich sollen die späteren Fachkräfte mit ihren späteren Patienten mit Einfühlungsvermögen reden. Der Gesundheitszweig wird erstmals im Schuljahr 2018/2019 angeboten, die Einschreibungen beginnen im nächsten Jahr. Zwei Klassen mit gut 30 Schülern müssen zusammenkommen, damit das Projekt dauerhaft erfolgreich wird. Nach einem erfolgreichen Schulversuch in Würzburg soll sich Bad Neustadt als zweiter Standort in Unterfranken etablieren. Alleine: Auch die größere Schweinfurter FOS/BOS würde gerne einen solchen Zweig an ihrer Einrichtung etablieren. Sollte in Bad Neustadt das Interesse nicht groß genug sein, könnten die Schweinfurter ein Schuljahr später (2019/2020) einen solchen Zweig anbieten.

Wettbewerb mit Schweinfurt

Das weckt freilich den Wettbewerbsgeist der Rhöner. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir Schweinfurt den Rang ablaufen werden“, so Kaminski beim Pressegespräch. Auch Toni Hauck von den Kliniken Heiligenfeld und Jochen Bocklet vom Rhönklinikum sahen Bad Neustadt als idealen Standort. Schließlich stellten die beiden Landkreise auch viele Praktikumsplätze für die zukünftigen Schüler bereit. Diese wechseln in der 11. Klasse im 14-Tage-Rhythmus zwischen Schule und Praktikum, deshalb muss der Schulzweig auch zweizügig erfolgen.

Plakate und Soziale Netzwerke

„In keinem ländlichen Raum in Bayern ist die Gesundheits- und Pflegesparte so groß wie bei uns“, betonte auch Habermann nochmals die Eignung der FOS/BOS für den Schulzweig. „Wo denn sonst, wenn nicht hier?“, so der Landrat. Auch Schüler aus dem näheren Schweinfurter Raum könnten das Angebot nutzen. Die Kreisentwicklung an den beiden Landratsämtern unterstützt das neue Angebot mit entsprechender Werbung. „Wir plakatieren Buswartehäuschen, in Schulen und wir nutzen die Sozialen Netzwerke, um das Angebot bekannt zu machen. Auch bei Jobmeilen wollen wir uns vorstellen“, erklärt Kreisentwickler Jörg Geier. In den nächsten Wochen soll die Werbung intensiviert werden. Gerade die Weihnachtszeit sei auch in Familien die Gelegenheit, über die Lebensplanungen nachzudenken.

Quelle: http://www.mainpost.de/regional/rhoengrabfeld/Fachkraefte-Gesundheitsberufe-Kliniken-Soziale-Netzwerke;art765,9813450
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